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Weltcup in Champéry
Vorletzter Lauf in der Schweiz.
Für Irina Kalentieva und Wolfram Kurschat war der schweizer Worldcup nicht von Erfolg gekrönt. Einzig Robert Mennen konnte mit seinem besten Worldcupergebnis überzeugen.
Für die frisch gebackene Weltmeisterin stand das Rennen von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Rückreise von Australien nach Europa und der damit verbundene Jetlag steckten ihr noch in den Knochen, so dass sie sich schon vor dem Start nicht 100% wohl fühlte. „Ein Sturz in der zweiten Runde, bei dem ich mit dem Knie heftig aufgeschlagen war, zwang mich durch die starken Schmerzen zum Ausstieg", erklärte Ira am Rande der Strecke.
Für den deutschen Meister Wolfram Kurschat verlief das Rennen ebenfalls nicht nach seinen Vorstellungen. Nach einem schweren Trainingssturz am Vortag fand er während des Rennens nicht in seinen gewohnten Rhythmus und finishte auf Platzt 31. Wolfram erklärte das Ergebnis mit dem Worten: „Es war so ein Tag, an dem du denkst es müsste gehen, aber es geht einfach nicht.“ Trotz des nicht optimalen Rennens kann Wolfram weiterhin auf den fünften Rang in der Gesamtwertung hoffen.
Robert Mennen konnte mit dem 37. Platz sein bestes Ergebnis im Worldcup einfahren und war selbst überrascht: „Ich hätte nicht gedacht noch so erfolgreich abzuschneiden, sondern eher erwartet, dass meine Formkurve nach unten zeigt“, erklärte Robert sichtlich zufrieden.
Über diesen Artikel:
- Datum:
- 13. September 2009
- Autor:
- Benjamin Brochhagen
Robert Mennen glücklich im Ziel
Die amtierende Weltmeisterin während des Rennens
Wolfram Kurschat in einer der technischen Abfahrten