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Sally kämpft sich aufs Podium
Sie hat es doch geschafft. Nach einem heftigen Sturz auf der Etappe am Freitag von Schöneck nach Oberwiesental war der Start der Britin auf der Schlussetappe zunächst in Frage gestellt. Auch eine Behandlung im Krankenhaus brachte keine Klarheit, ob Sally den Lenker halten und damit starten könne. Trotz des Sturzes, bei dem sie sich eine tiefe Wunde am Ellenbogen und etliche Blutergüsse zugezogen hatte, konnte sie die vorletzte Etappe auf dem hervorragenden zweiten Platz beenden.
Am Morgen vor der Etappe – nach dem entscheidenden Test – entschied sich Sally für den Start. „Nach der Woche hier in Deutschland wollte ich mich nicht kampflos geschlagen geben, wobei ich doch sehr starke Schmerzen am rechten Arm hatte“, erläutete Sally vor dem Start ihren Zustand.
Die Bedingungen auf den abschließenden 79 Kilometern waren alles andere als angenehm. Es regnete wie aus Eimern und die Fahrt durch das Erzgebirge wurde zu einer Schlammschlacht.
Die britische Marathon-Meisterin kämpfte sich über den Tag und finishte glücklich und vor allem zufrieden auf dem fünften Platz. Damit handelte sie sich zwar etwas Rückstand ein, welcher für die Gesamtwertung aber nicht entscheidet war. Hier blieb sie an der zweiten Position und konnte sich bei der Siegerehrung feiern lassen.
Das gesamte Team wünscht Sally in jedem Fall alles Gute und vor allem eine schnelle Genesung.
Über diesen Artikel:
- Datum:
- 28. Juni 2009
- Autor:
- Benjamin Brochhagen
Nach dem schweren Sturz auf den zweiten Platz
Geschafft! Glücklich, aber sichtlich gezeichnet im Ziel
