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Lakata siegt in der Steiermark!

Die Alpentour Trophy ist ein Etappenrennen über vier Tage bzw. vier Etappen in der österreichischen Steiermark. Start und Ziel der Etappen befanden sich in Schladming in der Steiermark.  Für Alban ist es quasi ein Heimrennen, denn der Lienzer ist in der Region sehr bekannt und beliebt.

Mit dem Sieg der Auftaktetappe über 71km und 2300 Hm am Freitag legte Alban bereits den Grundstein für den späteren Gesamterfolg. 2:15 Minuten konnte der amtierende Marathon-Staatsmeister mit auf die zweite Etappe an Vorsprung nehmen. 
Auf der zweiten Etappe mit 52km Länge und dem Ziel im Planaistadion herrschten extreme Bedingungen. Nach einem Wintereinbruch wurde die Strecke leicht verkürzt, da Strecketeile nach den Schneefällen unbefahrbar waren. Für die Fahrer war die Etappe  eine regelrechte Tortur. Temperaturen um den Gefrierpunkt, Regen und Schnee forderten den Teilnehmern alles ab. Alban finishte unter diesen Bedingungen auf dem fünften Platz, konnte die Gesamtwertung aber verteidigen. „Die Wetterbedingungen waren heute hart, aber insgesamt kann ich zufrieden sein, auch heute mit der Gesamtführung schlafen zu gehen“, so Lakata im Ziel.
Auf dem dritten Teilstück am Sonntag gewann Albans härtester Konkurrent Tony Longo (Full Dynamics). Er konnte aber nur 45 Sekunden vor dem Topeak Ergon Fahrer ins Ziel retten, so dass die Gesamtwertung weiterhin auf den Schultern des Österreichers lag.


Alban mit starkem Finale
Die vierte und letzte Etappe über 72 Kilometer versprach ein interessantes Rennen. Alban hatte nur 44 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzieren, es wurde also spannend, ob er die Gesamtwertung für sich entscheiden konnte.
Nach 3:33:37 Stunden war nicht nur die Entscheidung über die Etappe gefallen, sondern auch die Gesamtwertung. Mit einer ausgeklügelten Taktik konnte Alban die Konkurrenz in Schach halten und die Alpentour Trophy erneut für sich entscheiden. Nach 251 Kilometern und 9450 Höhenmetern hatte der Albanator grandiose 1:50 Minuten Vorsprung auf Tony Longo, den Zweitplatzieren der Gesamtwertung.
„Die Titelverteidigung bei der Alpentour Trophy war mir sehr wichtig. Das Etappenrennen auf heimischem Boden in der Steiermark liegt mir und die Stimmung ist immer gut. Heute am Start war ich angesichts der schmalen 44 Sekunden Vorsprung ein wenig nervös, doch bald merkte ich: Es ist mein Tag! Jetzt freue ich mich auf die Siegerehrung und einen Ruhetag“, gab Lakata im Siegerinterview zu Protokoll.

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