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Erster Saisonsieg für Topeak Ergon
Die Teamfahrer bereiten sich auf die ersten Saisonhöhepunkte vor.
Eine Woche vor dem ersten World Cup in Pietermaritzburg (RSA) konnte Wolfram Kurschat den ersten Sieg in der noch jungen Saison einfahren. Die Veranstalter des Worldcup in Südafrika hatten am vergangenen Wochenende ein Testevent veranstaltet, um die Abläufe vor Ort zu testen. Aber auch für die Fahrer war es eine gute Gelegenheit, die Strecke, das neue Material und nicht zuletzt auch die eigene Form im Wettkampf auf die Probe zustellen.
Auf dem 12 Hektar großen Areal in Pietermaritzburg hatten die Veranstalter eine 4,7 km lange Runde gebaut. In der vergangenen Woche war die Strecke noch beinahe unbefahrbar. Die heftigen Regenfälle hatten sie völlig aufgeweicht. Am Renntag aber präsentierte sich der Kurs staubtrocken und betonhart.
Der zweimalige deutsche Meister war nach sieben Runden eindeutig der Stärkste. Wie man es von Wolfram gewohnt ist, startet er verhalten. Konnte aber nach drei Runden zur Spitzengruppe aufschließen. Nach eineinhalb Runden sprengte er mit einer Attacke die Gruppe und konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Nach sieben Runden und einer Fahrzeit von 1:54:45 hatte er satte 1:20 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jose Hermida (Merida Multivan). Neben Hermida nutzen viele Topfahrer das Testevent um sich auf den Worldcup vorzubereiten.
Der Streckensprecher brachte es während dem Rennen voll auf den Punkt: „The young german takes the lead and never looked back. Unbelievable pace.“ Auch Wolfman zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, blickt aber schon in Richtung der nächsten Woche: „Die Form ist da, wir sehen gespannt der nächsten Woche entgegen.“
Aber nicht nur Wolfram konnte seine Form unter Beweiß stellen. Irina Kalentieva konnte das erste Rennen der Saison als Zweite hinter der Polin Maja Wloszczowska beenden. Irina gewann den Start, fuhr zwei Runden mit der Polin Seite an Seite, musste sie aber in dem langen Anstieg ziehen lassen. Wloszczowska war am Berg etwas stärker. „Nach der langen Winterpause war ich mit dem Rennen sehr zufrieden. Etwas Spritzigkeit fehlt noch, aber die Beine waren gut“ kommentierte die Russin das Rennen.
Am Start waren mit Robert Mennen und Alban Lakata zwei weitere Teamfahrer. Der junge Deutsche und der Österreicher fuhren nach dem Startgerangel zusammen und finishten auf Platz 16 und 17. Robert zeigte sich nach dem Rennen zufrieden: „Das war ein wichtiger Ausblick auf die nächste Woche.“
Alban war nicht völlig glücklich mit dem Resultat. Das Cape Epic steckte ihm noch in den Beinen und die Cross-Country spezifische Spritzigkeit fehlte ihm noch.
Aber nicht nur international waren die Topeak Ergon Fahrer im Einsatz. Kim Tofaute und Benjamin Brochhagen nutzten den Finallauf der Winterrennserie „Poison Cup“ um sich auf das kommende Bundesligarennen im schwäbischen Münsingen vorzubereiten. Der Ergon Entwicklungsleiter fuhr in einem starken Rennen auf den dritten Platz der Senioren 1. Benjamin erreichte den vierten Platz in der Elite Herren, was auch den vierten Platz in der Gesamtwertung bedeutete.
Kim als auch Benjamin zeigten sich nach einer intensiven Trainingswoche mit dem Resultat zufrieden. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Die Saison ist noch jung und die entscheidenden Rennen kommen erst noch“ äußerte sich Benjamin nach dem Rennen.
Über diesen Artikel:
- Datum:
- 04. April 2009
- Autor:
- Benjamin Brochhagen
Der erste Sieg ist sicher.
Wolfram kämpft auf der Strecke.
Robert in steilsten Anstieg der Strecke.
Irina auf dem Weg zum zweiten Platz.
